Zarter Schweinebraten im Topf geschmort

Dies ist ein einfaches und dennoch leckeres Rezept für zarten Schweinebraten und Soße für Salz Kartoffeln z.b. Ich habe selbst noch nicht so oft Braten gemacht aber nach diesem einfachen Rezept ist er mir diesmal echt gut gelungen. Er war zart, saftig und lecker und das mit recht einfachen Gewürzen.

Viele machen ihren Braten im Backofen, aber egal ob im Bratenschlauch oder Braten/Auflaufform, es verbraucht meiner Meinung nach zu viel Strom und hier geht es nicht um knusprige Braten mit Schwarte. Ich lasse Braten lieber im Topf schmoren.

Hier erst mal die Zutaten die wir benötigen:

  • 1 Kg ca. Schweinebraten aus der Schulter 
  • 1 kl. Zwiebel 
  • Salz & Pfeffer evtl. etwas Knoblauch
  • 1 EL ca. mittelscharfen Senf
  • Gemüsebrühe 
  • ein guten Schluck Rotwein (geht auch ohne)

Wir schneiden oder hacken zuerst mal die Zwiebel recht fein klein. Dann würzen wir nicht zu sparsam mit Salz und Pfeffer das Fleisch und bestreichen es da nach mit dem Senf.

In einem passenden Edelstahl Topf erhitzen wir nun etwas Öl/Fett und braten das Fleisch darin von allen Seiten scharf an. Wenn er fest kleben sollte beim wenden wartet noch kurz, er löst sich dann wahrscheinlich besser. Bevor wir fertig sind geben wir die Zwiebeln dazu und lassen diese noch kurz mit anbraten.

Nun kann man mit einem guten Schluck Rotwein abschrecken, und das ganze noch 1 min köcheln lassen. Nach ca. 1 min ändert sich der Geruch etwas und dann gibt man noch einen guten Schluck Wasser oder Brühe hinzu, so das der Braten max. 1/4 in der Flüssigkeit liegt. Macht man es mit Wasser gibt man nun noch ca. 2-3 leicht gehäufte TL  Instant Brühe dazu, einen davon streuen wir über den Braten (Halt die einfache Variante). Wenn kein Rotwein zur Hand ist überspringen wir das mit den Rotwein einfach und gießen es dafür mit Brühe auf.

Nun den Deckel auf den Topf und den Herd drehen wir auf die niedrigste Stufe so das es vor sich hin köchelt. Das lässt man nun 90-120 min vor sich hin köcheln. Nach ca. 60 min können wir den Braten einmal drehen. (Anfangs habe ich Braten nur 1 Std, schmoren lassen und die waren nicht so gut)

Zur Soße:

Man könnte zu fertig Produkten ala „Delikatess Bratensauce“  greifen aber diese versauen oft den Geschmack meiner Meinung nach. Falls nötig kann man besser ein klein bisschen Wasser nachgießen und Soßenbinder verwenden oder etwas Speisestärke (3 TL. ca) in etwas kalten Wasser auflösen und nach und nach zu der Flüssigkeit geben die man dann noch etwas aufkocht. Dann aber immer mit kurzen Pausen nachgießen um zu sehen wie sich die Konsistenz entwickelt, denn mit Speisestärke verschätzt man sich auch mal und man hat eher „Pudding“ und mit viel Wasser strecken versaut den guten Geschmack.

Wenn man es feiner mag (z.b wenn man gern mehr Zwiebeln nimmt), kann man die Soße auch noch durch ein Sieb geben/drücken.

Beilagen:

Gemüse wie Brokkoli z.b mit angerösteten Mandelscheibchen, sehr lecker. Blumenkohl, Buttergemüse etc. und Salzkartoffeln, Kartoffelpüree z.b mit Röstzwiebeln, Knödel oder evtl. auch Spätzle. Kann man eigentlich machen wie man Lust hat.

Viel Erfolg und guten Appetit

4 Gedanken zu „Zarter Schweinebraten im Topf geschmort

  1. Daniel D.

    Durch das schmoren bekommt man einen schonenden und vor allem intensiven Geschmack. Wir schmoren auch super gerne Fisch. Muss man auch mal probiert haben, wenn man mal Abwechslung zum Braten haben will

  2. Huss

    Mädchen Du solltest erst einmal kochen lernen!!!!!! Einen Braten mit „Delikatessbratensoße“ bezeicne ich als Fraß!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  3. Jason Artikelautor

    @Huss Hört sich „Jason“ für dich an, wie ein Mädchenname? Und bevor man sich aufregt und was schreibt, sollte man erst lesen …

  4. Denise

    Jason hat ein super Rezept ins Netz gestellt.
    Die Delikatess-Soße hat er ja verurteilt, aber als Alternative erwähnt. Es gibt halt Leute, die wirklich nicht in der Lage sind, eine eigene Soße herzustellen.
    Den Kommentar von Huss finde ich völlig daneben.

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